10 Fakten über japanischen Whisky

Japanischer Whisky

Nachdem wir euch schon etwas über die Japanischen Whisky Destillerien erzählt haben mochten wir euch jetzt nochmal 10 interessante Fakten über japanischen Whisky präsentieren.


Der Gründer der Chichibu Destillerie, Ichiro Akuto, ist der Enkel des verstorbenen Gründers der Hanyu Destillerie. Ichiro Akuto kaufte die alten Hanyu-Lager – rund 400 Fässer – bereits 300 sind davon abgefüllt.


Gründervater des japanischen Whiskeys Masataka Taketsuru lernte die Magie des Whiskys in Schottland! Er flog 1918 nach Schottland, um an der University of Glasgow Chemie zu studieren und lernte in mehreren Destillerien, darunter Longmorn und Hazelburn, die Kunst der Destillation.

Danach brachte er sein neu erworbenes Wissen nach Japan zurück und gründete 1923 mit dem Geschäftspartner Shinjiro Torii seine eigene Destillerie, Yamazaki wurde geboren.


Chichibus Washbacks (Gärtanks) werden aus Mizunara-Holz hergestellt, diese japanische Eiche hat einen wichtigen Einfluss auf den fruchtigen Charakter der Destillerie.


Ji-Whisky: Als Ji-Whisky bezeichnet man in Japan die kleineren lokalen Whisky Destillerien. Die Vorschriften rund um die Whisky-Produktion in Japan nicht so streng wie in Europa. So können Ji-Whisky wirklich alles sein. Die meisten Hersteller produzieren Ji-Whisky nur als Nebenprodukt zu saké or shochu.


Blended Whiskeys sind in Japan beliebter als Single Malts! Die japanische Kultur steht ganz im Zeichen von Balance und Harmonie. Mischungen ermöglichen oft die Balance und Harmonie zwischen unterschiedlichen Aromen.


Japaner trinken ihren Whiskey gerne in einem Longdrink mit Sodawasser, es ist bekannt als ein Highball. Etwas anders als in Europa aber Ihr könnt ja mal ein Highball

ausprobieren. Der ein oder andere mag es vielleicht


Es gibt immer noch keinen rechtlichen Rahmen, wenn es um japanische Whisky-Produktion, Etikettierung und Werbung geht (wie es zum Beispiel für Scotch Whisky oder Bourbon ist), deshalb könnt Ihr zum Beispiel unter 40 % vol. ABV-Abfüllungen finden, die noch Whisky heißen.


Japanischer Whisky Togouchi wird tatsächlich in Kanada und Schottland hergestellt . Die Frima Chugoku Jozo mischt und reift nur den Whisky (die Reifung findet in einem alten Eisenbahntunnel statt!). Nachdem Einfuhrsteuern für den Whisky bezahlt wird der Togouchi als japanischer Whisky bezeichnet, wenn es zutreffender wäre den Whisky einen “eingebürgerten japanischen Whisky” zu nennen.


Während Mischungen in Japan sehr populär sind, teilen japanische Brennereien ihre Vorräte an Whisky und Fässern nicht.


Der Hersteller Suntory hat seinen eigenen Hefestamm geschaffen: Suntoryeus Lactobacillus


Einige japanische Destillerien verwenden immer noch die Bambusfiltration.


Unsere Auswahl an japanischen Whisky findet ihr hier.

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