Octomore – die „Torfbombe“

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Octomore – die „Torfbombe“

Viele haben von den Octomore Whiskys schon gehört, einige haben sie probiert und für manche sind sie der „helige Gral“, was rauchige Whiskys angeht.

Von 1816 bis 1852 gab es auf der Insel Islay eine Brennerei Namens Octomore. Heute wird der Whisky unter dem Namen von Bruichladdich vermarktet.

Bruichladdich liegt ebenfalls auf Islay und gehört zum Konzern Rémy Cointreau. Sie haben drei Marken im Programm. Den Bruichladdich, den Port Charlotte und den Octomore.

Die Brennerei selbst nennt den Octomore „super heavily peated Whisky“ – und alle, die ihn probiert oder auch nur an ihm gerochen haben, werden bestätigen, dass das stimmt.

Die Reihe der Octomore Flachen ist immer mit Zahlen klassifiziert und sie weisen immer den ppm Gehalt aus – ppm „parts per million“ nennt den Phenolanteil, der für die Rauchigkeit zuständig ist.

Ein leicht getorfter Whisky hat ca. 5-10 ppm. Octomore fängt bei 167 ppm an und steigert sich bis zu über 300 ppm. Doch nicht nur der ppm Wert ist hoch, auch der Alkoholgehalt liegt bei einigen über 60%. Da sollten sich selbst langjährige Whiskytrinker überlegen, ob sie dieses Gläschen nicht mit einigen Tropfen Wasser genießen.

Octomore wird als der torfigste Whisky der Welt gehandelt, aber ist die Beschreibung, das was Octomore ausmacht? ZumTeil, aber Octomore ist auch ein Whisky, der nach dem aus einem Steak austretenden Fleischsaft schmeckt, nach kalter Asche und Metall, nach pfeffriger Süße und verdunstetem Regen. Und das ist doch schon wunderbar genug.

Wie seht ihr den Octomore?

Herzliche Grüße

Eure Familie Ormeloh

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